Testbericht Ryds 548 Light

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Ausgabe 7/2017
FLINKER KEIL

Einer der Ryds-Entwürfe ist die schnittig designte 548 Light. Wie sich im Praxistest auf der Ostsee schnell herausstellt, reichen schon 50 Pferdestärken am Heckspiegel für einen bemerkenswert flotten Vortrieb.

Die Herstellung des laut der geltenden CE-Einstufung C für fünf Personen zugelassenen Ryds 548 Light erfolgt mittels Vakuuminjektion. Die Hohlräume des doppelschaligen Bootskörpers werden zugunsten einer optimalen statischen Festigkeit mit Kunststoff und Glasfasern befüllt. Einen astreinen Eindruck hinterlassen die perfekt dimensionierten und an goldrichtiger Stelle verschraubten Decksbeschläge, wobei die stählernen Belegklampen eine Länge von 20 cm aufweisen.

Als echten Pluspunkt der 5,43 m langen und 2,18 m breiten Testkandidatin wird die nicht alltägliche Bordwandhöhe von 83 cm notiert – ein ganz wichtiges Sicherheitsmerkmal insbesondere dann, wenn regelmäßig kleine Kinder zur Besatzung gehören.

Den Skipper erwartet eine 163 cm breite Heckbank, die sich die SKIPPER-Tester gerne eine Nummer dicker gepolstert und mindestens einen Tick straffer abgestimmt gewünscht hätten.

Sehr zu loben ist die erstaunlich druckvolle Bechleunigung, die garantiert ausreichen würde, um einen halbwegs talentierten Wasserskiläufer auf die Bretter zu stellen. Unterm Strich kann man der Testkandidatin eine vorzügliche Gesamtnote bescheinigen. Schon als Standardmodell weitgehend praxisgerecht ausgestattet, bringt die angenehm geräumige 548 Light eine überzeugende Verarbeitungsqualität, ein schickes Styling und erstklassige Laufeigenschaften unter einen Hut.

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