Testbericht Pikmeerkruiser 40 OCS

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Ausgabe 8/2016
GRAZILER TOURER

Die Jachtwerf B. de Groot aus dem friesischen Wassersport-Dorf Grou ist für ihre formschönen Tourenyachten bekannt, die unter dem Markennamen Pikmeerkruiser offeriert werden. Zu den Neuheiten im Verkaufsprogramm von 2016 zählte die Pikmeerkruiser 40 OCS.

Die Testkandidatin mit der Produktionsnummer 555 wurde vom deutschen Eigner auf den nicht alltäglichen Namen »Föhn« getauft. Es handelt sich um eine Pikmeerkruiser 40 OCS, die als Open-Cockpit-Version mit einer neuartigen Spiegeltür auf sich aufmerksam macht – daher das »S« in der Modellbezeichnung.

Die Länge über Alles beträgt 12,25 m bei einer maximalen Breite von 3,85 m. Hier zeigt sich die Werft übrigens flexibel und könnte ein Boot dieses Typs auch mit anderen Außenmaßen liefern. Als minimale Durchfahrtshöhe werden 2,40 m zu Protokoll genommen und es wird notiert, dass die »Föhn« zum Befahren der meisten europäischen Binnenreviere mit flachen Brücken bestens geeignet ist.

Dass der smarte 12-Tonnen-Verdränger auch unter rauen Bedingungen eine gute Figur abgeben dürfte, deutet die zuerkannte CE-Klassifizierung B an, die das Einsatzgebiet auf Regionen abseits der Küste ausdehnt. Dazu passt die wichtige Information, dass mit jeweils 2 x 350 Litern Bunkerkapazität für Dieselkraftstoff und Frischwasser ein enormer Aktionsradius gewährleistet ist.

Entwickelt wurde der offiziell für sechs Personen zugelassene Knickspanter gemeinsam mit der friesischen Firma Smeding Jachtservice, wobei sich das aus jeder Perspektive gefällige Styling an der Optik des erfolgreichen Vorgängermodells Pikmeerkruiser 11.50 orientiert.

Die absolut stabil laufende 40 OCS, die im September 2016 anlässlich der Friedrichshafener Interboot als Messeneuheit gezeigt wurde, ist eine Tourenyacht wie aus dem Bilderbuch.

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