Testbericht Fountaine Pajot MY 44

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Ausgabe 7/2017
FRANZÖSIN AUF KUFEN

Segelfans und Offshore-Profis wissen die Vorzüge von Katamaranen schon lange zu schätzen. Boote dieser Gattung bieten in rauem Wasser viel Sicherheit und überzeugen durch jede Menge Lebensraum. SKIPPER war mit der neuen Fountaine Pajot MY 44 vor Palma de Mallorca unterwegs.

Von der Seite betrachtet wie ein normales Einrumpf-Modell aussehend, zeigt sich beim Anblick des Achterschiffes, dass es sich hier eben um kein normales Boot handeln kann. Mit einer imposanten Breite von 6,61 m und einer Länge von 13,40 Metern handelt es sich um Proportionen, die unzweifelhaft einem Kat zuzuordnen sind.

Für einen »Rauwasser-Test« müssen die Heckwellen eines auslaufenden Frachters herhalten, über die der nach der CE-Norm B zertifizierte Kat nur müde lächelt, sie fast erschütterungsfrei und butterweich durchschneidet. In Geradeausfahrt verhält sich das Doppelrumpf-Boot nicht anders als ein klassischer Einrümpfer. Lediglich in zügig gefahrenen Kurven fühlt sich die wuchtige Französin relativ träge an, für einen Vollkreis mit höherer Geschwindigkeit fällt der Radius etwas größer aus.

Der hohe Ausstattungsgrad lässt kaum Wünsche offen. Das elegante Innendesign stammt aus der Feder des italienischen Architekten Pierangelo Andreani. Unter Deck bieten beide Rümpfe den besagten Platz im XL-Format. Und zwar für den Eigner und die übrige Crew. Unsere Testkandidatin lädt beinahe zum Dauerwohnen. Raumangebot, Komfort und Fahreigenschaften sind erstklassig.

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