Testbericht Broom 430

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Ausgabe 9/2016
RED DUSTER

Auf der boot Düsseldorf 2014 feierte die Broom 430, das Flaggschiff der im englischen Brundall ansässigen Broom-Werft, Premiere. Zwei Jahre später ergab sich die Möglichkeit zu einem Test. SKIPPER reiste auf die Insel, um den luxuriösen GFK-Kreuzer auf der Nordsee vor Great Yarmouth ausgiebig zu erproben.

Die 13,20 x 4,24 m messende Broom 430 trat an die Stelle des Vorgängermodells Broom 425, das Interieur und Innendesign des noblen Fahrtenschiffes wurde moderner und noch luxuriöser.

Die Manövrier- und Fahreigenschaften unserer Probandin sind ohne Fehl und Tadel, die Wendigkeit erstklassig. Zertifiziert nach der CE-Kategorie B, bietet sich die mit zwei 700-Liter-Tanks bestückte Tourenyacht natürlich auch für Törns abseits von Küstengewässern an.

Unter rauen Testbedingungen präsentiert sich die Broom 430 als sicherer und ausgereifter Kreuzer, der bedenkenlos über die Ostsee nach Schweden oder Dänemark gefahren werden kann. Die ebenso durchdachte wie gediegene Innenausstattung ist meisterhaft verarbeitet. Das großzügige Raumangebot überzeugt ebenso wie die vielen cleveren Details. Ein Manko sind neben dem kurzen Niedergang zur Achterkabine die relativ hohen Lenkkräfte in forcierter schneller Kurvenfahrt. Wer vorwiegend in Offshore-Revieren unterwegs ist, der sollte durchaus zu einer Doppelmotorisierung greifen. Für langsamere Binnenfahrten dürfte eine Einzelmotorisierung die erste Wahl sein.

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