461 neue und gebrauchte Schlauchboote mit Festrumpf RIB gefunden

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RIB - das Schlauchboot mit Festrumpf

Ein herkömmliches Schlauchboot besteht aus einem Schlauch, der komplett aufgeblasen wird. Die Schwimmfähigkeit des Bootes kommt nur durch den Schlauch zustande. Ein Problem des herkömmlichen Schlauchbootes ist, dass es kentert, sobald der Schlauch beschädigt wird. Um diesem Problem entgegenzutreten, wurde das Schlauchboot mit Festrumpf, das Festrumpfschlauchtboot aus GFK, Kevlar oder Aluminium entwickelt. Das sogennante RIB. RIB ist die Abkürzung für Rigid (Hull) Inflatable Boat.

Die Abkürzung „GFK“ steht für „glasfaserverstärkten Kunststoff“. In der Umgangssprache wird dieses Material auch als Fiberglas bezeichnet. Es gibt dem Schlauch eine Stabilität und sorgt dafür, dass ein Schlauchboot mit Festrumpf aus GFK als unsinkbar gelten kann. Eine zusätzliche Möglichkeit, wie die Sicherheit des Schlauchbootes erhöht werden kann, ist die Nutzung getrennter Luftkammern. Der Schlauch wird hierzu mehrere Male unterteilt, sodass voneinander getrennte Kammern entstehen. Wenn eine der Kammern beschädigt wird, werden die verbleibenden Kammern nicht behelligt und die Stabilität des Bootes kann aufrecht erhalten werden.

Kevlar ist ein polymerer Kunststoff, der eine hohe Festigkeit, Schlagzähigkeit und Bruchdehnung besitzt, gut gegen Schwingungen dämpft und gegen Laugen und Säuren sehr beständig ist.
Kevlar wird nicht nur bei RIBs eingesetzt, man kennt es auch aus der Sicherheitstechnik wie von schusssicheren Westen, Autopanzerungen oder Hitzeschutzkleidung.  Kein Wunder also, dass es auch gerne für Festrumpfschlauchboote genutzt wird.

Der Vorteil eines RIB gegenüber einem konventionellen Motorboot ist das viel geringere Gewicht, dadurch kann man Festrumpfschlauchboote wirtschaftlicher fahren. Man braucht auch nicht so einen starken Motor wie bei einem vergleichbaren Motorboot. Ein RIB ist auch für Offshoreeinsätze geeignet, durch den Auftrieb der Schläuche ist es sehr schwer sinkbar und kann auch in schwerer See gefahren werden, ohne zu kentern.

Ein RIB Schlauchboot ist meistens mit einem Außenbordmotor ausgestattet, es gibt heute jedoch schon Festrumpfschlauchboote mit Innenbordmotoren, Z-Antrieb oder Wasserstrahlantrieb. Festrumpf Schlauchboote mit Motor können, je nach Stärke des Motors, bis zu 70 km/h erreichen.

Ein RIB kaufen - vorher überlegen

Beim Kauf sollte zunächst überlegt werden, wofür das Schlauchboot eingesetzt werden soll. Soll es als Badeboot eingesetzt werden oder auf dem offenen Meer? Besitzt man einen Bootsführerschein oder nicht? Wenn nicht, muss man sich auf einen Bootsmotor bis 15 PS beschränken.

Das Ergebnis dieser Überlegung ist maßgeblich dafür, wie groß das Boot gewählt werden muss. Ein RIB kann heute bis zu 20 m lang sein. Ein Festrumpfschlauchboot ist oft schon für unter 1.000 Euro erhältlich. Allerdings handelt es sich dabei meist um sehr kleine Modelle, mit denen höchstens vier Personen transportiert werden können.

Es gibt eine Faustregel, für wie viele Personen ein Festrumpfschlauchboot ausgelegt ist:
 

3 m bis etwa 4 Personen 

4 m bis etwa 6 Personen 

5 m bis etwa 8 Personen


Bei einem RIB muss ca. einmal im Monat  etwas Luft nachgepumpt werden. Werden die Abstände kleiner und die Luftmenge, die man nachpumpen muss, größer, nähert sich die Lebensdauer des Festrumpfschlauchbootes dem Ende zu. Muss ein RIB jeden Tag nachgepumpt werden, um schwimmfähig zu sein, ist die Lebensdauer abgelaufen. Das können bei hochwertigen Booten 10 bis 15 Jahre sein.

Ein namhafter Hersteller für Festrumpfschlauchboote ist z.B.die Firma Zodiac.

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