Schützen Sie sich vor Betrug!

Onlinebörsen und damit auch der Kauf von Booten via Internet haben sich längst etabliert. Zugleich haben sich jedoch einige Vorgehensweisen entwickelt, mit denen Betrüger versuchen ahnungslose Verkäufer und Käufer hereinzulegen. Wenn Sie diese Tricks kennen, steht einem reibungslosen Ablauf des Bootskaufs nichts im Weg.

Bitte melden Sie uns Unregelmäßigkeiten an info@boot24.com, damit wir mögliche Betrugsversuche besser verhindern können und überweisen Sie im Zweifel kein Geld!

Die häufigsten Betrugsmethoden wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:


SIE SIND KÄUFER


Wann sollten Sie als Käufer misstrauisch werden?
  • liegt der Preis des Bootes weit unter dem üblichen Marktpreis?

  • Sie können den Verkäufer telefonisch nicht erreichen?

  • möchte der Verkäufer Ihnen das Boot gegen Vorkasse verkaufen, ohne dass Sie es gesehen haben?

  • hat der Verkäufer eine Transportfirma vorgeschlagen und möchte die Transportkosten übernehmen?

  • hat der Verkäufer eine Transportfirma vorgeschlagen, die Ihnen das Boot liefert? Sie sollen Geld an die Transportfirma überweisen?
Bekannte Betrugsmethoden finden Sie weiter unten.


SIE SIND VERKÄUFER

Wann sollten Sie als Verkäufer misstrauisch werden?
  • Möchte der Käufer das Boot kaufen, ohne es gesehen zu haben?

  • Bietet ein Käufer Ihnen einen höheren Betrag an als den ausgewiesenen Verkaufspreis?

  • Schlägt der Käufer eine Transportfirma vor und will auch die Transportkosten übernehmen?

  • Sie können den Käufer nur per E-Mail erreichen? Er ist telefonisch oder persönlich aus diversen Gründen nie zu sprechen?

  • Befindet sich der Verkäufer im Ausland?

Bekannte Betrugsmethoden finden Sie weiter unten.


TIPPS FÜR KÄUFER

Was sollten Sie als Käufer tun?

  • Sie sollten sich vergewissern, dass es den Verkäufer wirklich gibt. Lassen Sie sich seinen Namen und Adresse geben. Ist er telefonisch erreichbar? Wer meldet sich und wie?

  • Senden Sie niemals persönliche Dokumente, wie z.B. Personalausweis, an jemanden, den Sie nicht persönlich kennen.

  • Bitten Sie den Verkäufer und die Rumpfnummer und Motornummer. Diese können Sie beim Hersteller überprüfen lassen.

1. Vorsicht bei Angeboten weit unter dem Marktwert!
Boote werden von Betrügern oft weit unter dem Marktwert des Bootes angeboten, um möglichst viele potentielle Käufer anzulocken. Seien Sie misstrauisch bei vermeintlichen Schnäppchen. Nach der Kontaktaufnahme wird versucht Sie zum Geldtransfer zu überreden. Bedenken Sie, dass es fast unmöglich ist ins Ausland überwiesenes Geld zurückzuerhalten.

2. Leisten Sie niemals Vorkasse!
Oft werden Boote zur Ansicht gegen Zahlung einer Anzahlung, Vorkasse oder Sicherheiten per Kurier angeboten. Bieten Sie hier zunächst an, das Boot selbst zu besichtigen und werden Sie misstrauisch, wenn dies generell abgelehnt wird.

3. Achten Sie auf die Auswahl des Treuhandservices!
Manchmal verlangen Käufer oder Verkäufer die Zahlung des Bootes über einen Treuhandservice abzuwickeln. Hierbei sind uns drei Betrugsvarianten bekannt:

a) Der Verkäufer hat Zugriff auf einen komplett gefälschten Treuhandservice, bei dem sich der Käufer ahnungslos anmeldet und an eine gefälschte Bankverbindung des Betrügers Geld überweist.
b) Der Verkäufer nennt eine Zahlungsverbindung als Treuhandservice, die in Wahrheit eine normale, zu einseitigen Verfügungen des Verkäufers berechtigende Kontoverbindung ist.
c) Der Verkäufer benutzt einen seriösen Treuhandservice, fälscht zur Auszahlung des Betrages jedoch notwendige Unterlagen.

Der Vorschlag, ein Boot zur Ansicht gegen Hinterlegung von Geld auf einem Treuhandkonto zu übersenden, ist unüblich und sollte von Ihnen nicht befolgt werden.

Unser Tipp: Suchen Sie sich den Treuhandservice immer selbst aus! Gehen Sie aus Prinzip nicht auf Vorschläge des Verkäufers ein und werden Sie misstrauisch, wenn der Verkauf an der Wahl des Treuhänders scheitert.

Fragen Sie im Zweifel per Email an info@boot24.com nach, bevor Sie Geld überweisen.

4. Seien Sie vorsichtig bei Bargeldtransfersystemen!
Oft wird angeregt einen Bargeldtransfer via Western Union, MoneyGram, Escrow oder anderen Systemen vorzunehmen, um im Falle eines Bootskaufs nach Besichtigung vor Ort das Geld gleich in Bar zur Verfügung zu haben. Dies ist fast immer Betrug!
Es sind Fälle bekannt, in denen die angeblichen Verkäufer das Geld mit einem gefälschten Personalausweis bei Western Union vor Ort abgehoben haben, da diese wussten, dass ein konkreter Geldbetrag an einen konkreten Kontoinhaber transferiert wurde.

5. Gefälschte Seriositätsbestätigung

Um Ihr Vertrauen zu gewinnen, bestätigt Ihnen die Internet-Bootsbörse per E-Mail die Rechtmäßigkeit des Angebotes. Der Verkäufer hätte die Bootsbörse um diese Bestätigung gebeten.

Keine Bootsbörse verschickt E-Mails an potentielle Käufer, um die Echtheit des Angebotes zu bestätigen!

Sollten Sie so eine E-Mail erhalten, senden Sie diese bitte an uns weiter an info@boot24.com. Sollten Sie Geld überwiesen haben und hören entweder nur Ausflüchte oder gar nichts mehr vom Verkäufer, erstatten Sie so schnell, wie möglich Anzeige bei der Polizei.


TIPPS FÜR VERKÄUFER

Wo sollten Sie als Verkäufer aufpassen?

1. Dokumente versenden
Versenden Sie niemals die Bootspapiere oder Ausweisdokumente per E-Mail! Der Empfänger kann damit ohne große Mühe Ihre Identität annehmen und in Ihrem Namen handeln und z.B. in elektronischer Form Vergehen begehen, was unangenehme
Folgen haben kann.

Sie können selbstverständlich die Rumpfnummer / Motornummer Ihres Bootes an den Käufer versenden, damit er die Möglichkeit hat, die Echtheit Ihres Angebotes zu überprüfen.

2. Scheckbetrug
Der Käufer, meist aus dem Ausland, akzeptiert sofort den Kaufpreis und bezahlt per überhöhten Scheck. Er entschuldigt sich für das Versehen. Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Scheck sollen Sie per Bargeldtransfer überweisen oder bar
übergebenen. Der Scheck wird Ihnen von Ihrer Bank unter Vorbehalt gut geschrieben, nach der Überprüfung durch die Bank platzt er jedoch.

Die Überprüfung eines Schecks aus dem Ausland kann sogar einige Wochen in Anspruch nehmen! Im schlimmsten Fall sind Ihr Boot und Ihr Geld weg.

Nutzen Sie bitte für geschäftliche Transaktionen niemals Bargeldtransfer wie Western Union, MoneyGram o.Ä. Anbieter. Diese sind für Geldtransfer zwischen bekannten Personen gedacht und nicht für die Abwicklung von Zahlungen im Online-Bootshandel.

3. Notar auf Vorkasse
Ein ausländischer Käufer meldet sich bei Ihnen, er will einen Sachverständigen schicken und das Boot bar bezahlen, wenn es keine gravierenden Mängel hat. Ein Kaufvertrag wird geschlossen.

Angeblich muss der Kaufvertrag laut dem Wettbewerbgesetz notariell beglaubigt werden. Die Kosten muss laut Gesetz der Verkäufer tragen. Im Kaufvertrag werden die Notarkosten auf den Verkaufspreis drauf geschlagen, so dass dem Verkäufer keine
Zusatzkosten entstehen.

Kurz vor Übergabe erhält der Verkäufer eine Notarrechnung und soll die vergleichsweise geringe Summe vorab überweisen. Nach der Überweisung hört der Verkäufer nie wieder etwas vom Käufer.

4. Phishingmails (Zugangsdaten werden gefischt)
a) Sie erhalten eine E-Mail mit dem gefälschten Absender Boot24.com und werden aufgefordert Ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) zuzusenden.

Boot24.com wird Sie NIEMALS auffordern, uns Ihr Passwort mitzuteilen! Bitte kontaktierenSie uns im Zweifelsfall unter info@boot24.com.

b) Sie erhalten eine gefälschte Anfrage mit dem Absender Boot24.com, die einer echten Anfrage ähnlich sieht. Angefragt wird jedoch ein Ihnen fremdes Boot. Ein Klick auf einen
der Links führt zu einer nachgebauten Webseite, die der echten Seite ähnelt. Hier sollen Sie sich einloggen, bevor Sie zum Inserat gelangen.

Sie erkennen eine gefälschte Seite an der falschen URL in der Adresszeile. Dort steht nicht www.boot24.com sondern z.B. www.boot24.tf.de o.Ä.

Sie können jedes Inserat auf Boot24.com OHNE EINGABE DER ZUGANGSDATEN anschauen.

Sollten Sie so eine E-Mail erhalten haben, leiten Sie uns diese bitte weiter an info@boot24.com.

Haben Sie Ihre Zugangsdaten eingegeben? Rufen Sie uns an! 0049 40 244 249 360

5. Der Konto-Trick
Ein Käufer, meist aus dem Ausland, hat Interesse an Ihrem Boot und möchte Ihnen zwecks Kontoüberprüfung erstmal einen kleineren Geldbetrag (Cent-Beträge) überweisen, bevor er die Gesamtsumme überweist. Sie sollen dem Käufer anschließend die Höhe der Cent-Überweisung oder einen Code im
Verwendungszweck mitteilen.

Hier nutzt der Betrüger das Verifizierungsverfahren zur Kontoeröffnung bei Onlinebezahldiensten wie PayPal oder Click-and-Buy aus. Mit Ihren Kontodaten und der Kenntnis der Überweisungsdetails kann er ein eigenes Bezahldienstkonto eröffnen und hat Zugriff auf Ihr Bankkonto.