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Außenborder - welcher Aussenbordmotor passt zu meinem Boot?

Als Außenborder bezeichnet man einen Motor, der im Gegensatz zum  Innenborder nicht fest mit dem Schiffsrumpf verbunden ist, sondern problemlos und schnell ab- und wieder anmontiert werden kann. Um dies zu realisieren, werden alle wichtigen Bestandteile des Motors in eine kompakte Einheit gepackt. Hierzu gehören der Elektromotor, das Getriebe und der Propeller, der für den Vortrieb sorgt.  

Der Außenborder kommt sehr oft in kleinen Booten zum Einsatz, beispielsweise in Motorbooten oder auch Dinghis. Auch bei Segelyachten wird er häufig genutzt, allerdings lediglich als Hilfsantrieb. Im Rennsport werden Außenborder ebenfalls eingesetzt, allerdings sind hierfür größere Modelle erforderlich. Diese halten inzwischen auch bereits in den Freizeitbootssport Einzug.  In der Regel wird pro Boot ein Außenborder verwendet, es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen 2 oder mehrere am Heck befestigte Außenbordmotoren zum Einsatz kommen. Dies erfolgt in der Regel bei leistungsstarken RIBs aus GFK. 

Außenborder funktionieren in der Regel mit Verbrennungsmotoren, die mit Benzin betrieben werden. Allerdings werden auch zunehmend  Elektromotoren genutzt. Dafür sind vor allem Bedenken bezüglich des Umweltschutzes verantwortlich. In vielen Gegenden sind Verbrennungsmotoren inzwischen verboten, da sie die Luft verpesten und das Wasser verschmutzen.  

Außenborder werden gewöhnlich am Bootsheck angebracht. Auch an der Innenseite kann er eingebaut werden. Meistens ist es möglich, den Motor in verschiedenen Neigungen zu kippen oder hoch zu ziehen, um der Gefahr entgegen zu wirken, dass er beschädigt wird, wenn das Boot transportiert wird oder in seichtem Gewässer „vor Anker“ liegt.  

Außenborder - Vorteile und Nachteile

Motorboote mit einem Außenborder kann man leicht manövrieren, ihr Fahrverhalten ist neutral. Außenborder sind kompakt, leicht, nehmen nicht viel Platz weg und werden in allen Leistungsklassen angeboren. Den Propeller kann man schnell und leicht austauschen. Der Außenborder ist leicht zugänglich und kann kostengünstig gewartet werden. Ein Ruderblatt ist bei einem Boot mit Außenborder nicht nötig, da der ganze Motor mit dem Steuerrad gedreht wird.  

Außenborder bis 15 PS sind leicht und können gut getragen werden. Dies führt jedoch auch dazu, dass sie gestohlen werden. Besitzer solcher Bootsmotoren können diese von der Wasserschutzpolizei gravieren lassen. Zusätzlich werden die Außenborder mit einem gelben Aufkleber als „registriert“ gekennzeichnet. Nicht nur Außenborder, sondern auch Boote, Zubehör und Ausrüstung können graviert werden. Zusätzlich rät die Polizei die Motoren mit Schlössern zu sichern und verdächtige Personen zu melden.

Ein weiterer Nachteil: Außenborder sind Wind und Wetter ausgesetzt, sie sind zwar durch das Gehäuse geschützt, aber Gehäuse aus Aluminium-Legierungen korrodieren leicht. 

Was bedeutet Kurzschaft, Normalschaft, Langschaft, Ultralangschaft?

Beim Kauf eines Außenborders ist es wichtig zu wissen, wie lang der Schaft sein muss. Jedes Boot ist für eine bestimte Schaftlänge vorgesehen. Kurzschaft und Normalschaft bedeutet übrigens das Gleiche.

Bei Niedrigwasser oder Flachwasser ist es unerheblich, ob der Außenborder ein Langschaft- oder Kurzschaftmotor ist, denn der Teil des Motors, der unter Wasser ist, ist bei beiden Ausführungen gleich groß und nur abhängig von der Größe des Unterteils des Aussenborders. Der Unterschied ist die Länge des Außenborders über Wasser.

Damit genug Schub erzeugt wird, muss der Propeller ganz unter Wasser sein.
Um dies zu erreichen, muss die Länge zwischen der Auflagekante des Motors bis Unterkante des Bootsrumpfes gemessen werden. An diese Länge muss die Schaftlänge angepasst werden.

Der Aussenborder muss so montiert werden, dass sich die Platte über dem Propeller (Antikaviationsplatte) auf gleicher Höhe bzw. wenige Zentimeter unter der Abrisskante des Rumpfes befindet.

Wird ein Kurzschaft-Außenborder an ein Boot angebracht, das für Langschaft vorgesehen ist, hängt der Motor zu hoch und saugt Luft an und es kann zu einem Propellerschaden kommen.

Umgekehrt hängt der Propeller zu tief im Wasser, das Fahrverhalten, vor allem bei langsamer Fahrt, verschlechtert sich enorm und es kommt schneller zu einer Grundberührung, da der Motor zu tief im Wasser hängt.

gemessene Länge ca. 38 cm: Kurz- bzw. Normalschaft
gemessene Länge ca. 50 cm: Langschaft
gemessene Länge ca. 64 cm: Superlangschaft
gemessene Länge ca. 76 cm: Ultralangschaft

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