3 neue und gebrauchte Schwimmstege/Moorings gefunden

1
1
Keine passenden Angebote gefunden?

Suchauftrag speichern
und in Zukunft per eMail über passende neue Angebo(o)te informiert werden.

Liegeplatz: Schwimmsteg mit Moorings

Ein Schwimmsteg schwimmt auf dem Wasser und ist mit Auftriebskörpern versehen. Der Vorteil dieser Liegeplätze liegt eindeutig in der uneingeschränkten Erreichbarkeit für ein Segelboot oder ein Motorboot, denn es muss keine Rücksicht auf einen eventuell zu niedrigen Wasserstand genommen werden. In Sportboothäfen hilft ein Schwimmsteg, die Wasserfläche zu unterteilen und so zahlreiche Liegeplätze für eine Yacht, ein Segelboot oder ein Motorboot zu schaffen.

Einsatz von Schwimmstegen


Schwimmstege sind in den unterschiedlichsten Ausführungen sowohl an Binnengewässern als auch am Meer zu finden. Die Stege werden zwischen Pfähle montiert oder mit Ketten verankert und können aus Stahl, Kunststoff, Aluminium oder Beton bestehen. Beim Anlegen mit Moorings befindet sich vor dem Liegeplatz ein Betonblock. Dieser ist etwa zwei Schiffslängen vom Schwimmsteg entfernt zu finden. Dort verläuft ein Festmachertau unter der Wasseroberfläche bis zum Steg. Das Ende des Taus besteht aus einer dünnen Leine, welche am Steg befestigt ist. Moorings sind besonders im westlichen und östlichen Mittelmeer häufig anzutreffen. Aber auch an einem Liegeplatz am Bodensee oder an einem Liegeplatz an der Ostsee sind Moorings geläufig.

Anlegen an einem Schwimmsteg


Um am Schwimmsteg anzulegen, bietet es sich an, rückwärts heranzufahren und das Heck mit zwei Heckleinen am Steg festzumachen. Danach wird die Mooringleine mit dem Bootshaken aufgenommen und am Bug, ähnlich wie bei einer Vorleine üblich, verspannt. Der Begriff Mooring stammt aus dem Englischen, wo er bereits im 15. Jahrhundert verwendet wurde. Wenn die Crew gut zusammenarbeitet, ist ein schnelles Festmachen am Liegeplatz garantiert.

Segelboote benötigen vier bis sechs Leinen als Festmacher, bei schweren Frachtschiffen werden mehr als ein Dutzend dieser aus Sisal, Hanf, Nylon oder Drahtseil bestehenden Leinen benötigt. Leinen aus Nylon erweisen sich als elastisch und haltbar. Eher schwierig zu handhaben sind Drahtseile. Sie sollten auch auf keinen Fall mit dem Propeller am Heck in Berührung kommen. Als Faustregel gilt, dass man sein Boot immer zuerst an der dem Wind zugewandten Seite festmachen sollte. Danach legt man den Vorwärtsgang ein und gibt ganz wenig Gas, so kollidiert das Boot nicht mit dem Steg.