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Fester Steg mit Moorings

Ein fester Steg bietet gegenüber einer Boje als Liegeplatz zahlreiche Vorteile. Ist der Steg fest verankert, sorgt er für mehr Sicherheit als eine Boje. Feste Stege können aus Holz oder aus Metall bestehen und gelten als traditionelle Form der Liegeplätze. Das Anlegen an einem festen Steg ist für ein Segelboot ebenso möglich wie für ein Motorboot.

Was sind Moorings?

Üblich ist das Anlegen mithilfe von Moorings. Als Mooring bezeichnet man eine Kette, welche zum Festmachen des Bootes dient. Das Anlegen mit Moorings ist an einem Liegeplatz am Bodensee ebenso üblich wie an einem Liegeplatz an der Ostsee. Weit verbreitet ist diese Methode des Festmachens auch an Molen am Mittelmeer. An einem festen Steg ist die Kette mit einem Mooringstein, einem Anker oder einer stärkeren Mooringkette befestigt. Diese ist am Grund des Hafenbeckens aufgespannt. Am anderen Ende der Kette befinden sich die Belegleine und die Pilotleine, welche sich vom Steg aus aufnehmen lässt.

Anlegen mit Moorings


Die Pilotleine lässt sich mit einem Bootshaken aufnehmen. Nun kann man die Belegleine aus dem Wasser ziehen und sich damit zum Vorschiff begeben. Nachdem die Achterleinen des Bootes ausgebracht wurden, lässt sich die Belegleine einholen und an der Klampe festmachen. Wird ein fester Steg mittels Moorings angefahren, hat dies den Vorteil, dass mehrere Boote nebeneinander anlegen können.

Weiterhin ist die Methode für das Boot sicherer als wenn man mit einem Buganker arbeitet. Hierbei kann es nämlich passieren, dass sich bei mehreren Booten die Ankerketten oder der Buganker beim Einholen des Ankers ineinander verhaken. Einen Nachteil des Moorings stellt es dar, dass sich beim Ablegen mit dem Boot die Pilotleine in der Antriebswelle des Bootes festsaugen kann und diese blockiert. Ist dies geschehen, wird sie ein Taucher nur mit größter Mühe wieder entfernen können. Zudem können dadurch die Propeller oder die Motoraufhängung beschädigt werden.