Jolle
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eine Jolle ist ein Schwertboot, dessen Konstruktionsschwerpunkt meist über der Wasserlinie liegt. Die Stabilität einer Jolle wird durch den Wasserdruck gewährleistet, der auf die flache Form des Jollenbodens wirkt. Jollen können in Rennjollen oder Wanderjollen unterschieden werden, abhängig vom jeweiligen Verwendungszweck. Im traditionellen Sinne werden diverse Arten kleinerer Segel- und Ruderboote als Jollen bezeichnet. Geschichte Die Bezeichnung Jolle leitet sich von dem finnischen Wort Jöll ab, was so viel wie ausgehöhlter Trog bedeutet. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Jollen mit dem typischen Spiegelheck, vorher als Spitzgattboote gebaut.
Jollensegeln erfreut sich besonders in Deutschland großer Beliebtheit. Es gibt kaum einen See von ausreichender Größe, an dem kein Segelverein niedergelassen ist, oder der nicht von unorganisierten Jollenseglern genutzt wird. In der Saison (i.d.R. von März bis Oktober) finden an den Wochenenden zahlreiche Regatten auf den zahlreichen Seen Deutschlands statt.
Jollen werden unter einheitlichen Bauvorschriften gefertigt, um Sie bei Regatten direkt vergleichen zu können. Aufgrund der verschiedenen Bauvorschriften haben sich verschiedene Jollenklassen entwickelt. Jollenregatten werden als Klassenregatten ausgetragen. Die Bauvorschriften der verschiedenen Jollenklassen beziehen sich in der Regel auf die Länge des Bootes, die Größe der Segelfläche und die Breite des Bootes. Es kann jedoch auch sein, dass die Länge des Mastes oder die Größe des Schwertes in den Bauvorschriften reglementiert sind. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es in Deutschland überregionale Jollenklassen. |








