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02.02.2012
Art des Liegeplatzes: Holzsteg/Schlengel
Ort: Deutschland , Hamburg
Länge: 12.00 m
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Holzsteg/Schlengel
Ein Holzsteg ist ein Liegeplatz, welcher auf Pfählen im Wasser fest verankert ist und auch von Fußgängern oder Radfahrern zum Überqueren benutzt wird, sofern er zwei Ufer miteinander verbindet. Von der ursprünglichen Wortbedeutung her war hierfür einst ein Aufstieg nötig, denn der Begriff Steg lässt sich auf die Stiege zurückführen.Der Schlengel als Liegeplatz
Dient ein Schlengel als Liegeplatz, wurde dieser immer künstlich geschaffen und führt vom Ufer ins Wasser. Ein Holzsteg ist zum Anlegen für ein Segelboot oder Motorboot geeignet. Ein Liegeplatz am Bodensee ist häufig als Schlengel ausgewiesen. Größere Holzstege am Meer werden als Seebrücken bezeichnet. Dieser Liegeplatz an der Ostsee wird häufig von Ausflugsdampfern angefahren. Im Hafen wird mithilfe eines Schlengels die Wasserfläche aufgeteilt. Dadurch werden für Yachten oder andere kleinere Boote zahlreiche Liegeplätze geschaffen. Als Schlengel bezeichnet man es, wenn die Boote in Boxen direkt am Lauf der Schwinge liegen.
Anlegen an einem Holzsteg
Das Anlegen mit einem Segelboot oder Motorboot ist an einem Holzsteg stark strömungsabhängig. Besonders bei Seitenströmung wird das Anlegen an die Liegeplätze schwierig. Wenn die Strömung das Boot zum Drehen bringt, muss das Manöver abgebrochen werden. Besonders bei ablandigen Winden ist es eine wahre Herausforderung, an einem Holzsteg anzulegen, besonders wenn man allein auf dem Boot ist. Denn eine Person muss die Vor- und Achterleinen gleichzeitig unter Kontrolle haben und das alles mit führerlosem Ruder bewerkstelligen.
Wer an einem Holzsteg anlegt, sollte darauf achten, dass das Boot nicht am Steg anstößt, daher sollte es am Steg keine Fahrt mehr aufnehmen. Auch Ausleger, Bordwand oder Skulls sollten nicht unsanft mit den Steg in Berührung kommen. Probleme beim Anlegen können immer auftauchen, dazu zählt zum Beispiel das Hängenbleiben an ungleichmäßigen Kanten. Fährt man mit zu großer Geschwindigkeit an den Steg heran, treibt man an ihm vorbei. Ebenfalls kann es passieren, dass einen die Strömung von der Kante des Stegs wegdrückt und man ihn nicht mehr mit den Armen erreichen kann. Möchte man mit einem Segelboot am Steg anlegen, sollte man immer einen Bootshaken bereithalten oder das Segel vorab einholen und den Steg mithilfe von Paddel oder Motor anfahren.
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